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Wir lieben den Sommer, doch leider wird unsere Laune manchmal getrübt.. Es sind Bienen, Wespen, Grasmilben, Mücken und Zecken, die uns den Sonntagsausflug gerne vermiesen. Gerade für Familien kann das schon mal zur Herausforderung werden.

So können Sie sich aber schützen:

  • Blutsaugende Insekten werden meist durch Körpergeruch und Schweiß angelockt. Zudem kann man den Körpergeruch überdecken, etwa mit Insektensprays und -lotionen (Repellents).
  • Für Babys und Kleinkinder gibt es spezielle Produkte in geringerer Konzentration und auf Basis von ätherischen Ölen (Sprays). Allerdings gilt immer zuerst den Sonnenschutz auftragen.
  • “Ätherische Öle wie etwa Zitronella oder Lavendel schrecken Insekten ab”, sagen unsere erfahrenen Apothekenmitarbeiter. Für die Wohnung gibt es Duftvernebler oder -schalen. Unterwegs kann man ein paar Tropfen auf die Kleidung träufeln oder auch Vernebler für unterwegs sind im Handel.
  • Leichte, langärmlige Kleidung, keine leuchtenden Farben tragen.
  • Süße Getränke abdecken, biologische Abfälle sofort entsorgen.

Hat es die lieben kleinen dann doch erwischt, können Eltern die meisten Stiche oder Bisse selbst behandeln. Im Normalfall gehen Juckreiz und Schwellung innerhalb von spätestens zwei, drei Tagen zurück:

  • Den Stich kühlen.
  • In der Apotheke gibt es antialler­gisch wirkendes Gel oder Kühlgel ohne Wirkstoff zum Auftragen auf die Haut.
  • Ein batteriebetriebener elek­trischer Stichheiler aus der Apotheke soll das Eiweiß im Stich neutralisieren, sodass es nicht mehr juckt. Eignet sich nur für größere Kinder. Es muss von den Eltern angewendet werden, weil es an der betroffenen Stelle drei bis fünf Sekunden bis zu 50 Grad Celsius heiß wird.
  • Eine Zwiebel halbieren und Saft auf die Haut träufeln. Wirkt gefäßverengend und leicht entzündungshemmend.
  • Wer keine Allergien hat, kann mehrmals täglich ein paar Tropfen Lavendel-, Teebaum- oder Insektenstichöl auftragen.
  • Zecken entfernt man mithilfe spezieller Zangen oder Karten. Die Tiere können Frühsommer-Meningo­enzephalitis (FSME) und Borreliose übertragen. Die STIKO rät Personen, die sich in Risiko­gebieten aufhalten, zur FMSE-Impfung. Sie ist für Kinder ab einem Jahr möglich. Nach Grundimmunisierung besteht der Impfschutz für mindestens drei Jahre.